Verfasst von: Marieke | August 5, 2009

Es wird ernst!

WOW! Nur noch 8 Tage und ich bin wieder in Frankfurt!!! Ich kann wirklich nicht glauben, dass die zeit so schnell verging!!!

Die letzten Wochen waren hauptsächlich stressig. Ich musste meinen TOEFL Test(Test of English as a foreign language) in Johannesburg machen und alles in Kimberley zum Abschied vorbereiten. Mich von allen wichtigen Menschen verabschieden, eine Abschiedsparty schmeißen und unser Auto versuchen zu verkaufen. Das habe ich jetzt Gott sei Dank hinter mir und seit Samstagvormittag bin ich in Kapstadt!

Der TOEFL war ganz in Ordnung ich war seeehr aufgeregt und man wird sehen was rauskommt. Nachdem ich den Test endlich geschrieben hatte war erstmal feiern angesagt. Es war super schön, da Lisa, Christina, Elisa, Sipho, Joana und Madeleen (SAGE Nettis aus Pretoria) und noch einige andere tolle Menschen nach Jozi kamen und wir alle gemeinsam weggingen und Melville (das party viertel von Johannesburg) unsicher machten. mein kleinster :)

Am Sonntag fuhr ich dann wieder nach KBY und versuchte dort alles in order zu bekommen. Alles war so aufregend, traurig, stressig und überwältigend in der letzten Woche. Ich verabschiedete mich in Etappen von meinen Freunden und fuhr zu einem ehemaligen Thusong Mädchen ins Township um auch ihr und ihrem Sohn tschüss sagen zu können. Am Freitag machten wir dann eine tolle Abschieds Party: wir hatten uns wieder den Beamer ausgeliehen und schauten noch mal alle Fotos an, machten Disco mit viel Eis und Kuchen und ich verteilte an jedes Kind ein Foto mit kleinem Brief auf der Rückseite. Wir hatten alle sehr viel spaß, ich konnte gar nicht richtig traurig sein, weil einfach alles so aufregend war. Einige Tränen gab es letztendlich doch… Einige der Kids übergaben mir Briefe oder Bilder und auch Rebecca sagte einige Worte und überreichte mir eine Urkunde! Darüber habe ich mich sehr gefreut, besonders ihre lobenden Worte berührten mich.

Ach ja, es gibt eine neue Freiwillige in Thusong. Sabrina (19) ist auch deutsch und wird für 4 Monate in Kimberley leben. Sie kam privat nach Thusong und scheint sich langsam aber sicher einzuleben. Besonders der Anfang ist schwer in Thusong, ich erinnere mich an unsere ersten Wochen und es ging uns sehr ähnlich. Für uns 4, aber auch für sie ist es unheimlich hilfreich, dass wir zeitweise noch gemeinsam in Thusong sind. Wir können ihr vieles erklären, ihr Ängste nehmen, mit unseren Kontakten rund um Thusong verknüpfen, etc. Für uns ist es super, da unsere Projekte weitergeführt werden können und nicht wieder von 0 angefangen werden muss. Sie kann dann auch den nächsten SAGE Nettis, die am 10. September kommen vieles erklären und sie einführen.

Irgendwie habe ich es immer noch nicht ganz realisiert, dass ich nicht mehr nach Thusong komme. Es fühlt sich an as wäre ich einfach nur im urlaub und würde in ein paar Wochen wieder nach Thusong kommen und mit Umarmungen begrüßt werden. Manchmal denke ich daran, dass ich dieses wunderbare Land in einer Woche verlassen muss und es bricht mir das Herz. Südafrika ist einfach so wunderbar! Die Landschaft, die Menschen, die Mentalität, einfach das Leben ist so bunt, aufregend, laut und wirkt wie ein Feuerwerk wenn ich zum vergleich an Deutschland denke. Auch wenn es weit weg ist von zuhause, ich glaube das ist wirklic ein land in dem ich länger eben könnte.

Ach ja ich muss heute auch noch mal zur UCT (University of Cape Town). Die müssen mich einfach nehmen!!! So, jetzt muss ich aber los und  das Großstadt Getümmel von Kapstadt genießen! PARTY

Ich grüß eich alle ganz lieb und bald sehen wir uns

PARTY
Verfasst von: Marieke | Juli 18, 2009

Hallo meine lieben,

ich liege mal wieder flach. Seit 2 Wochen habe ich eine Grippe, Nebenhöhlenentzündung und ein bisschen Bronchitis. Also kein Schweinflu, aber trotzdem ganz schön doof! Besonders, weil die zeit hier viel zu schnell vorbeigeht und inzwischen schon die letzten 3 Wochen angebrochen sind. Ich verstehe gar nicht, wie das alles so schnell gehen konnte…

Die Ferien sind ab gestern vorbei, leider und gottseidank. Ferien sind ja eigentlich toll, da man dazu kommt mehr zeit mit den Kids zu verbringen und tolle Sachen gemeinsam zu erleben, aber es ist auch immer super stressig, da man andauernd herumrennen, organisieren und planen muss. Unser Ferienprogramm war wieder echt gut, wir fuhren in den Zoo nach Bloemfontain, gingen ins Polizei Career Centre, in den Zirkus, lernten Jonglieren, schauten viele filme und, und, und…

Die vergangene Woche waren Elisa und ich alleine in Thusong, da Lisa und Christina im Urlaub sind. Es war wirklich anstrengend, da wir beide noch ziehmlich krank sind, aber einige Aktivitäten planen und vorallem durchführen mussten. Vorallem der Besuch des Zirkuses, der für eine Woche in Kimberley ist, war ein tolles Erlebnis für uns alle! Es war echt klasse alle Kinder lachen und staunen zu sehen… Des weiteren ist der kleinste aus meinem Haus im Krankenhaus, da er sich den Arm gebrochen hatte und die Knochen nun gerichtet werden mussten. Besonders Elisa, unsere Krankenhaus Frau und zukünftige Ärztin, verbrachte viel Zeit bei ihm. Weil sie sich um ihn kümmerte, musste ich mit anderen Kids zum Zahnarzt, was für mich wirklich eins der schrecklichsten Aufgaben ist. Dort wird nämlich nicht lang gefackelt, wenn ein Zahn voll Karies ist, der wird einfach raus gezogen. Und natürlich wollen die meisten, dass ich dabei bin und Händchen halte… Schrecklich!!!!

Naja, neben Thusong müssen wir beide kräftig lernen, da ich am 25.7. den TOEFL schreibe und Elisa einen Uni Test machen muss. Ich bekomme inzwischen ziemliche Angst, da nur noch so wenig Zeit übrig ist und ich schon am Donnerstag Abend nach Johannesburg fahre und dann am Samstag den Test machen muss. Wenn das geschafft ist genieße ich noch einmal Jozi und fahre dann zurück nach Kimberley. So ungefähr am 30.7. geht’s dann nach Kapstadt und am 12.8. nach GERMANYYY!!!  Wow. Time flies… nelson_mandela

Jetzt aber zu einem ganz wichtigen Anlass: Heute, am 18.7. ist Madibas Geburtstag und “Mandela Day”. (Madiba= Nelson Mandela) schon seit Wochen wird überall über eine neue Kampagne gesprochen: „67 minutes for charity“. Anlässlich Madibas Geburtstag soll jeder 67 Minuten seiner Zeit für einen guten Zweck aufbringen. Es sind 67 Minuten, da Nelson Mandela 67 Jahre in der Politik aktiv ist. Eine ganz nette Kampagne finde ich, aber irgendwie ein bisschen kurzweilig. Aber immerhin besser als gar nichts.

So meine lieben, was macht ihr heute mit euren 67 Minuten?? Ich werde nicht viel machen, außer englisch zu lernen. Die letzten 340 Tage waren für meine charity Arbeit glaube ich schon ganz in Ordnung ;)

Liebe Grüße Marieke

Verfasst von: Marieke | Juli 4, 2009

Dumelang meine lieben deutschen Freunde :)

Wir sind noch in Thusong, der Endspurt hat begonnen!

Zurzeit sind ja 3 Wochen Winterferien und wir sind heftig am Entertainen. Wir hatten schon eine Picture Show mit ganz vielen Fotos aus P.E. und der Zeit davor.

Party im "Kinoraum"

Party im "Kinoraum"

Wir bauten unseren einen ABET Classroom einfach als kino um, hängten eine Laken Leinwand auf und stellten Matratzen und Stühle auf. Josh, der Youth Pastor „Unserer“ Baptisten Kirche, hatte uns wieder einen Beamer ausgeliehen und wir hatten einen heiden Spaß!

Wir waren in der William Humphreys Art Gallery und schauten einen Film auf einer großen Leinwand. Gestern gingen wir ins Post Office und bekamen dort eine Tour durch alle Abteilungen. Heute wird TNT (Thusong’s Next Topmodel“) gewählt!

Das Highlight diSDC10509eser Ferien war unser Tagesausflug nach Bloemfontein (c.a. 160 km von Kimberley entfernt) in den ZOO!!!!

Am Donnerstag fuhren wir mit allen Kids nach Bloem. Erst gingen wir in das „National Museum“ und nach einem Mittagessen ging’s in den Zoo! Wir hatten wirklich viel Spaß, es ist toll wie Kinder stundenlang vor einem Affengehege stehen können. Für mich war es sehr aufregend mit den kleineren alle Tiere zu entdecken, es war wirklich klasse! Am Ende spieltenalle unserer Kids (auch die großen 18 jährigen)auf dem tollen Spielplatz und ich merkte, dass mein Magen mit 10 Jahren mehr ans schaukeln gewöhnt sein musste als er es jetzt mit 20 ist…

Ach ja, Lisa hatte am Mittwoch Geburtstag und wir feierten ein bisschen, aber heute Abend geht die richtige Geburtstagsfeierei los J

Mit meinen Jungs läufts grade eigentlich echt gut, wir haben viel Spaß zusammen und sie sind auch echt interessiert an all unseren Programmpunkten.

Vor allem das Puzzeln ist im Moment sehr Inn in Thusong. Die Kids können Stundenlang in der Sonne sitzen und verschiedene Puzzel machen. Sehr beeindruckend!SDC10216

Ansonsten bin ich sehr im Stress grade, weil ich am 25.7. ja meinen Englisch test machen muss und mich auch noch bei den deutschen Unis bewerben muss… aber das ist bald auch vorbei. Es ist echt etwas merkwürdig schon so bald wieder in Frankfurt zu sein… verrückt…

Aber ich freue mich total auf euch alle und das leichte sorglose deutsche Leben…

…ich glaube ich pack ein, zwei Kinder ein und bringe sie mit. J

Liebe grüße,

marieke

PS: Fuer die, die es noch nicht wussten, ich komme am 13.8. um 5.55 Uhr am Frankfurter Flughafen an :)

Verfasst von: Marieke | Juni 26, 2009

Guten Morgen liebe Sorgen!

 Ich bin’s wieder mal, ein Jahr älter und unglücklicherweise nicht besonders viel weiser…aber das wird vielleicht noch. 

 

one year to go!

Kapstadt war sehr schön. Wir gingen für Christina ins Ballett, tanzten die ganze Nacht auf der „Long Street“ und gingen viiiel shoppen. Cape Town hat einfach so einen tollen flair… eine wunderbare Stadt! Am liebsten würde ich gleich wieder in den Bus steigen und zurückfahren. Wenn nicht so tolle Kids in Thusong auf mich warten würden…

Ich hatte ja in meinem letzten Eintrag schon kurz erwähnt, dass am 16.6. (Dienstag letzte Woche) „Youth Day“ ist. Dies ist ein nationaler Feiertag zu ehren der 1976 in Soweto umgebrachten Kinder und Jugendlichen. Es hatten sich damals hunderte von Schülern zu einem friedlichen Protestmarsch zusammengefunden um gegen die „Bantu Education“ zu demonstrieren. Dieses Gesetz wurde von den Apartheid Politikern verabschiedet und besagte unter anderem, dass in allen Schulen nur in Afrikaans gelehrt werden musste. Dies war ein riesiges Problem, da viele der Schüler nicht richtig Afrikaans sprechen konnten und auch Lehrer nicht in Afrikaans lehren. Vor allem aber konnten Jugendliche besonders in Soweto nicht mehr still sitzen und hatten einige Monate zuvor begonnen, sich in Komitees zu organisieren. Die Bantu Education war ein weiteres diskriminierendes Gesetz, dieses mal traf es jedoch hauptsächlich die Jugend. Das Faß wurde zum Überlaufen gebracht. Am 15.6. wurde dann der kaum geplante Protestmarsch organisiert, in dem Schüler von einer zur nächsten Schule liefen und so verbreiteten, was am nächsten Tag passieren sollte. Am 16.6. gingen Schüler in Soweto dann auf die Straße anstatt in die Klassenräume und marschierten singend und tanzend durch Orlando (ein „Stadtteil in Soweto, in dem auch Mandela mal wohnte). Weiße Polizisten kamen und ohne Warnung oder Drohung fingen sie an auf die Kinder und Jugendlichen zu schießen. Hector Petersen wurde als erstes erschossen. Auf dem Foto sieht man seine Schwester und einen damals unbekannhector-petersonten Jungen, der Peter trägt. Dieser Junge ahnte, dass es ärger geben würde und war deshalb an diesem Morgen zuhause geblieben. Als er Schüsse hörte rannte er auf die Straße und sah Peter. Hector Peterson ist heute ein Nationalheld, da er den widerstand der Jugend und die Grausamkeit des Apartheid Regimes repräsentiert. „Youth Day“ soll an die Helden des Widerstandkampfes erinnern und die Jugend von Heute wertschätzen und motivieren. Am Samstag letzte Woche waren Elisa und ich mit 11 Kids auf einer Youth Day Celebration, auf der viel geredet, getanzt, gesungen und vor allem die Jugend von Heute gefeiert wurde. In Südafrika ist es unheimlich wichtig Jugendlichen klar zu machen, dass sie es sind, die die Zukunft ihres Landes gestalten. Es gibt hier so viele soziale Probleme, dass ein Großteil der Jugendlichen deprimiert ist und das Gefühl hat Hilf- und Machtlos zu sein. Doch genau hier ist es wichtig ambitionierte Jugendliche zu haben, die etwas verändern wollen.SDC10099

 Nun zu den tollen Kindern und Jugendlichen von Thusong: Es war die letzte woche nicht einfach. Es gab viel Streit unter den Jungs und einige Unstimmigkeiten zwischen mir und ihnen. Ich hatte inzwischen aber klärende Gespräche mit zwein meiner Jungs und es läuft auch wieder besser. Jetzt ist die Schule ja weitgehend vorbei, die Winterferien fangen am Freitag offiziell an. Leider sind nun einige noch weniger in Thusong als vorher und ich sehe manche Jungs kaum. Sobald es besonders den jüngeren Jungs nur ein bisschen langweilig ist und sie merken, dass die Aufmerksamkeit nicht 100% bei ihnen ist, hauen sie in die Stadt ab. Aber wie kann ich oder wir die etwa 10 Jungs immer im Auge haben oder immer beschäftigen? Naja, die letzten Tage schien es sich etwas zu bessern, wir haben gestern z.B. ganz viele Fotos von unserem Trip nach P.E. angeguckt, was für alle ein riesiger Spaß war!

Jetzt haben die Ferien ja offiziell angefangen und das „Holiday Program“ beginnt. Heute werden, wie jeden letzten Freitag im Monat, alle Geburtstage des Monats gefeiert! Wir bekommen meistens eine Kuchen Spende und singen gemeinsam Geburtstagslieder. Anschließend gibt es, wie jeden Freitag, zwei ausgeliehene DVDs die wir anschauen.

 Unser Endspurt hier in Kimberley hat ja begonnen und es ist ein ganz komisches Gefühl zu wissen in 2Monaten ist man schon wieder zuhause, oder man hat nur noch so und so viele Wochen Alltag in Thusong. Obwohl wir nur noch ein paar wenige Wochen hier sind, gibt es immer wieder Stress mit Rebecca und Gladys (unseren zwei vorgesetzten). Ich weiß nicht warum, aber wir werden für alles verantwortlich gemacht, unsere Meinung wird sowieso kaum respektiert und regelmäßig werden wir des Lügens beschuldigt. Ich hoffe die nächsten Freiwilligen werden es nicht so schwer mit der Tsiane Familie haben.

Das Wetter ist im Moment richtig „freezing“! gestern Nacht waren es -3 Grad in Kimberley und ich hörte grade im Radio, dass es einen großen Autounfall aufgrund von schneebedeckter Straße gab. Verrückt. Ich sitze auch grade mit Strumpfhose, 2paar Socken, Schlafanzug, 2 dicken Pullis und Handschuhen im Bett mit 3 Decken. Echt ungemütlich so was.

So, vielleicht könnt ihr ja mal ein bnisschen wärmere Luft herschicken, ich schicke euch dann unsere Sonne 

Ganz liebe Grüße, Marieke

PS: es ist ein Trailer des Filmes über unsere Freiwilligenarbeit online: www.vimeo.com/4472101 Viel spaß 

Verfasst von: Marieke | Juni 10, 2009

Ja, ich lebe noch. :)

super cheerleader

super cheerleader

Sorry, dass meine Blogeinträge so unregelmäßig kommen. Ich werde versuchen das zu bessern!

 Sooo, es ist wieder einiges passiert im eigentlich so langweiligen Kimberley: Ich hatte ziemliche Probleme mit meinen Jungs im History House. Es kamen nämlich zwei neue, alte Jungs zu uns. Die beiden sind etwa 19 Jahre alt und kommen direkt aus dem Knast, waren bevor sie ins Gefängnis mussten jedoch in Thusong. Jetzt sind sie immer noch „on parole“, also haben quasi Hausarrest und müssen Community Arbeit leisten. Inzwischen komme ich mit beiden zwar ganz gut klar, jedoch mussten sie am Anfang sehr stark austesten wie weit sie gehen können etc. Das hat sich eben auch darin geäußert, dass sie fast alle anderen Jungs beeinflusst haben und wir eine totale Krise hatten. Insbesondere, da die kleinen 4, von denen ich im letzten Eintrag berichtete, immer noch sehr schwer zu ‚handeln’ sind. Es hat sich inzwischen jedoch sehr beruhigt, wir sind alle von unserem Ärger heruntergekommen und kommen auch gut miteinander klar, nur einige der kleinen machen mir noch Schwierigkeiten. Aber ich habe auch keinerlei Chance an sie ranzukommen, wenn sie nach der Schule gleich abhauen (wenn sie überhaupt da waren) und nur abends total zugekifft, mit Kleber zugeschnüffelt oder sonst was wiederkommen. Am letzten Wochenende hat Elisa wieder einen meiner Jungs (14 Jahre) neben einer Disco/Club getroffen. Um 1 Uhr nachts. Das ist nicht das erste Mal und oft schlafen einige nicht „Zuhause“ am Wochenende. Ich weiß nicht wie, aber diese Jungs finden immer einen Weg aus dem Haus zu schleichen. Ich versuche jetzt eine schöne Zeit mit allen zu haben, zeitweise hatten wir nämlich nur Kontakt, wenn es um Regelverstöße, Bestrafungen oder ähnliches ging. Beziehungsweise war immer etwas vorgefallen, so dass wir gar nicht dazu kamen schöne Zeit miteinander zu verbringen. Das habe ich jetzt versucht zu verändern, die letzten Tage waren auch sehr schön in Thunsong. Gestern z.B. war ich mit 4 der Jungs im Kino, da sie die 10 mal Study time voll hatten. Im Moment ist es wieder sehr kalt in Kimberley (nachts bis zu 3 Grad) und deshalb gibt es jeden Tag Lagerfeuer in Thusong. Zwar nicht ganz so romantisch wie beispielsweise in Frankreich am Strand, aber auf jeden Fall warm. Manchmal werden auch Tauben oder ein „Da-sie“(Klippschleifer auf deutsch, eine art großes Meerschweinchen, dass an Bergen etc. lebt) über den brennenden Plastikkanistern gegrillt. Mhhh… wem fließt da nicht as Wasser im Munde zusammen?! B. und eine ehemalige Taube

Einige von unseren ehemaligen Kids, schlafen zurzeit in einem leer stehenden Haus, direkt neben dem History House. Es tut so weh, zu wissen der kleine J. z.B. friert jede Nacht, hat nichts zu essen und ist wahrscheinlich 24 Std. am Tag auf Glue (Kleber schnüffeln). Es ist ein Mädchen dabei, was auch sehr beängstigend ist. Ich möchte mir gar nicht vorstellen was in diesem Haus nachts so passiert. Und man ist so hilflos. Die Tür in Thusong ist eigentlich für alle offen, die einsehen, dass sie sich an ein paar Regeln halten müssen. Aber das ist eben für einige zu viel.

Vorgestern war auch wieder ein Junge da um mit mir zu reden. Er wurde rausgeschmissen, möchte aber zurückkommen, da das Leben im Township bei seinem großen Bruder nicht auszuhalten ist. Er darf zurückkommen. Es wollen eben nicht alle. Und es tut so weh die Jungs in der Stadt zu treffen, dreckig, zugegluet, hungrig, total runtergekommen. Und man kann nichts tun, ist einfach nur hilflos.

Ansonsten habe ich endlich einen Termin für Counceling, also Therapie, für „meinen“ kleinsten bei einem Social Worker bekommen. Hoffentlich wird das gut. Wir mussten erst in die Clinic gehen und mal wieder stundenlang warten, da wurde ich von einem Mann gefragt, ob das mein Erstgeborener wäre. Haha. Der Junge ist 9 Jahre alt. Wie alt sehe ich denn bitte aus? Naja, am Sonntag gibt’s ja für Christina und mich die zweite große Null zu feiern…

Wir vier Mädels fahren am Donnerstag Abend nach Kapstadt!!!! Dort feiern wir gebühren unseren Geburtstag und kommen mal wieder aus diesem Nest von Kimberley raus. Wir freuen uns alle so!!!

In Südafrika geht es grade etwas heiß her, es wurde vorgestern ein ANC Mitglied/Politiker ermordet, gestern ein Richter und es gibt große Proteste, da Eskom, der südafrikanische Stromanbieter, seine Preise um 34% erhöhen will. Für die meisten Südafrikaner ist diese Erhöhung aber nicht zu bezahlen. Des weiteren gibt es noch einige Proteste verschiedener Gewerkschaften/Berufsgruppen, besonders im öffentlichen Dienst. Ärzte und Gefängniswärter haben angekündigt Krankenhäuser und Gefängnisse lahm zu legen, wenn ihr Gehalt nicht erhöht wird.

Am Sonntag beginnt der unglaublich gepushte und aufgemachte „Confederations Cup“ an, vielleicht schaffen Lisa und ich es ja zu einem Spiel in Bloemfontein zu gehen. Das wäre klasse.

So, am 16.6. ist „Youth Day“ ein nationaler Feiertag in Südafrika, der groß gefeiert wird. Der Tag soll an das Massaker von weißen Apartheid Polizisten an schwarzen Schülern erinnern, das am 16.6.1976 in Soweto angerichtet wurde. Das Bild kennen viele von Euch bestimmt, es zeigt den toten Hector Peterson, der erste erschossene Schuljunge an dem besagten Tag. Ich werde in meinem nächsten Blogeintrag mehr darüber schreiben. Jetzt reicht es erstmal.

Liebe Grüße, denkt bitte alle daran wie gut es euch geht. Wir sollten uns das alle jeden Tag bewusst machen und so dankbar dafür sein. Es ist kaum vorstellbar wie viele Menschen da draußen sind, die nichts haben und auf andere Hilfe angewiesen sind.

Verfasst von: Marieke | Mai 28, 2009

Endlich mal wieder!

Hallo meine lieben!

Endlich kommt mal wieder ein Blogeintrag von mir!Lesotho 163

Auch wenn’s schon fast einen Monat her ist, möchte ich versuchen euch einen kleinen Eindruck von Lesotho zu geben:

Unsere Reise nach Lesotho war wirklich klasse!Lesotho ist noch viel weniger entwickelt als Südafrika und es gibt kaum Strom, Straßen oder fließend Wasser. Das Land hat den höchsten Tiefpunkt eines Landes der Welt, es liegt einfach komplett in den Bergen.

Generell ist nicht viel los in Lesotho, es gibt viele Esel, Gebirge und Menschen die Decken und schöne Hüte tragen.

Es war einfach eine ganz andere „Afrika“ Erfahrung. Es ist so erstaunlich, dass Lesotho ja in Südafrika liegt aber trotzdem so anders ist.Es war Schweinekalt und weil kein Strom musste man ab 7 Uhr mit Kerzen leuchten und mit Feuer heizen. Zum Wandern, Ponytrekken und Abseilen von hohen Klippen ist Lesotho perfekt. Nur sollte man nicht mit einem normalen Auto versuchen rumzukommen, dann endet es nur wie bei uns, mit 4 Stunden fahrt für 67 km, blanken Nerven und einem Platten.

Ich möchte auf jeden Fall noch mal ins „Königreich des Himmels“ reisen, es ist einfach so genial ohne Strom, Telefon, Internet, Handy…. Richtig entspannend:) Jedoch mache ich das auf jeden fall im Sommer, der Winter ist einfach zu kalt dort, so ohne Heizung…

Auch in Kimberley kehrt seit einigen Wochen der Winter ein. Tagsüber sind es zwar manchmal noch bis zu 23° C, nachts wird’s aber richtig kalt. Wir haben nämlich auch keine Heizung und Isolierung von Wohnräumen ist in Südafrika noch ein Fremdwort.Also sitzen wir abends immer mit 3 Pullis, Wollsocken, Wärmflasche und ganz viel Tee in unserer Wohnung.

In Thusong geht es ziemlich rund, vor allem bei mir im History House.

Im Park nach der Kirche

Im Park nach der Kirche

Es kamen 4 kleine Jungs aus „DeAar“, einem kleinen, ziehmlich heruntergekommenen Städtchen in der Nähe. Ungünstiger weise sprechen alle 4 fast nur Afrikaans und ich eben fast nur Englisch. Naja, da müssen wir alle eben etwas improvisieren und ich werde regelmäßig für mein anscheinend sehr lustiges Afrikaans ausgelacht J

Es ist für mich im Moment sehr schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen.Es waren Zeitweise 23 Jungs von 9 bis 21 Jahren im History House, was es sehr schwer macht, für alle da zu sein und sich um alle Bedürfnisse z.B. in der „Study Time“ zu kümmern.

Leider bekomme ich von der relativ neuen Hausmutter (die übrigens auch kein Englisch spricht) kaum Unterstützung. Es gab auch einige Situationen in denen ich zwischen ihr und den Jungs vermitteln musste.

Außerdem sind im Juni große Examen und ich versuche jeden Tag die Jungs zum lernen zu überreden, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Es gibt jetzt sogar einen Kinobesuch nach 10 Mal lernen als Belohnung. Das Lernen ist jedoch auch nicht so einfach wie es bei uns war, denn selbstständiges Lernen kennen die Jungs nicht, das heißt ich muss jedem Aufgaben geben und erklären, korrigieren und im Raum behalten. Das ist auch eine echte Herausforderung, bei so großen Alters- und Lernunterschieden.

Neben der Arbeit in Thusong bin ich mich noch kräftig am Bewerben, im Moment für Unis in Südafrika. Am vergangenen Samstag hatte ich einen wichtigen Uni Test für die UCT (University of Cape Town). Mal sehen was dabei rauskommt.

Ansonsten sind wir am Programm Planen für die nächsten Ferien vom 26.6. bis 12.7. wir haben tolle Ideen, wie z.B. Sitzgruppen bauen, einen Perlenschmuck Workshop mit anschließendem Verkauf, ein Besuch bei der Army mit Berufsorientierung, Besuch der Polizei, und, und, und

Seit 3 Wochen haben wir einen Fußball Trainer für unsere großen Jungs. Die Jungs fidens klasse, sind auch Diszipliniert und Motiviert. Für uns ist es auch super da sie so Disziplin, Durchhaltevermögen, Kontinuität und Respekt lernen. Leider haben sie letztes Wochenende 4:3 gegen die Mannschaft des Gefängnises verloren. Gestern war ich Coach der kleinen Jungs, da sie auch am Wochenende ein Spiel haben, aber eben keinen Trainer. Es war sehr lustig und ich (die Jungs übrigens auch) habe festgestellt, dass ich leider nicht die geborenen Torwärtin bin. Insgesamt hatten wir aber alle sehr viel Spaß! Heute übernimmt Lisa das Training…Gott sei dank ;)


Bald gibts wieder News von mir, ich verspreche ich lasse mir nicht wieder so viel Zeit!!!

Ganz liebe Grüße

PS: ich habe auch neue Bilder Hochgeladen :)


Verfasst von: Marieke | Mai 2, 2009

Wieder da.

hallo meine lieben,

ich bin nach 9 Tagen Urlaub wieder gut in kimberley angekommen.

unglaubliche Landschaft in Lesotho

unglaubliche Landschaft in Lesotho

ich war in Lesotho (WOW) und anschliessend in Jozi (Johannesburg). Es war sehr sehr schoen, jetzt muss ich mich nur wieder in die Arbeit in Thusong reinfinden und mit dem Leben in Kimberley klar kommen… ein bisschen schwierig wenn man grade aus einer Millionenstadt kommt.

Aber keine Angst, alles wird ja bekanntlich gut.

ich habe Bilder hochgeladen, unter “Pictures” dann ganz runterscrollen.

demnaechst kommt noch ein laengerer Bericht.

Liebe gruesse und eine riesen umarmung an meine Mama, die heute Geburtstag hat. An Tagen wie diesen vermiss ich meine lieben noch ein bisschen mehr….

 

Eure Marieke

Verfasst von: Marieke | April 18, 2009

Trip of a Lifetime…

Hallo J

 

Gestern war ich endlich beim Arzt, weil meine Erkältung seit über einer Woche nicht weggehen wollte. Da wurde mir eine Nasennebenhöhlenentzündung diagnostiziert. „Ein typisches ‚Kimberley Syndrom’“ sagte mir die Ärztin.

Aha.

Jetzt liege ich seit gestern im Bett, nehme Antibiotika, noch irgendwelche andere Pillen und langweile mich. Aber ich komme auch dazu, den richtigen Blogeintrag zu PE zu schreiben.

Also…

 

Die Tage vor der Abfahrt waren extrem chaotisch und stressig, klar wenn 54 Kids verreisen und 4-6 Leute fürs Packen verantwortlich sind. Das ich kontrollieren muss, was meine Jungs einpacken, merkte ich als Th. mir stolz zeigte wie er nur 4 lange Hosen, Deo und Seife eingepackt hatte und meinte so könne er für 8 Tage verreisen.

Naja, das sind eben auch Dinge die man lernen muss. Auch wenn man schon 15 ist.dscn1689

 

Am Sonntag ging’s dann um 5 Uhr morgens (mit einer guten Stunde Verspätung) mit Sack und Pack in Richtung Port Elizabeth.

Ich reiste mit Elisa im Jungsbus mit. Besonders als wir das erste Mal das Meer sehen konnten, ging im Bus regelrecht die Party los! Es lief (wie den Rest der fahrt) laute House Musik und alle 30 Jungs tanzten, pfiffen und sangen im Bus. Es war eine unheimlich tolle Stimmung.

 

Im „Lutheran Youth Centre“, in dem wir die 8 Tage lang wohnten schliefen jeweils alle Mädchen (also auch alle weiblichen Staffmitglieder) und alle Jungs in einem Schlafsaal. Außerdem gab es einen Küchen-Essens-Gemeinschaftsraum und die angrenzende Kirche in der wir uns aufhalten konnten.

 

Am ersten Tag, Montag, machten wir einen Ausflug mit den Kids von „Masifunde“. Masifunde ist ein Bildungsprojekt im Walmer Township von P.E. und läuft auch unter dem Dachverband von SAGE-Net.

Der Ausflug war wunderschön, wir wanderten etwa 1 ½ Stunden in einer unglaublichen Landschaft am Meer entlang, bis wir an einen total schönen Strand gelangten, an dem es dann ans Baden im eiskalten Wasser ging. Die Kids genossen ihr erstes Bad im Meer und waren gar nicht aus dem Wasser zu bekommen.

 

Am Dienstag gingen wir ins „Bayworld Museum“ und sahen dort auch eine lustige Delfin Show. Später ging es dann an den Strand und ans Plantschen.

Abends fielen wir immer alle, Kids sowie Aufsichtspersonen, spätestens um halb 10 tot müde ins Bett, da wir ja auch immer zwischen 6 und 7 aufstehen mussten.

Am Mittwoch teilten wir morgens Taschengeld an alle Kids aus (umgerechnet jeweils etwa 4 Euro) und fuhren in die riesige Green Acres Mall zum shoppen.  Wir Volunteers liefen mit den kleinen durch das Einkaufszentrum und es war faszinieren wie aufregend alles für sie war.

Leider gab es hier einen Zwischenfall. Einer unserer Jungs hatte versucht eine Sonnenbrille zu stehlen und wurde erwischt. Dieser Vorfall war sehr ärgerlich, ging letztendlich aber gut aus und B. wurde nicht angezeigt.

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Die folgenden Tage unternahmen wir Ausflüge zum „Addo Elephant National Park“, ins Kinder-Vergnügungszentrum von P.E., machten eine Flughafen Tour, lernten von einer Studentin viel über den Lebensraum In und um das Meer und verbrachten jeden Tag mindestens ein bis zwei Stunden am Strand.

Die Jungs spielten immer und überall wo sie waren Fußball, besonders am Strand waren sie durch nichts und niemandem davon abzuhalten.

 

An Karfreitag gingen wir 2 Stunden lang in die Kirche, leider war der Gottesdienst so langweilig, dass fast alle Kids einschliefen.

Ostersamstag ging’s auf das „Splash Festival“, ein großes Stadtfest am Strand mit ganz vielen Bühnen, Ständen und aufregenden Dingen.

Ostersonntag, unser letzter Tag, begann wieder mit 2 Stunden Gottesdienst, in dem unsere Mädels aber auch ihren Tanz vorführten. Anschließend teilten wir an jeden Osternester aus, über die sich die Kids besonders freuten.

Die Gemeinde in P.E. hatte für diesen Tag die Aktion „Adopt a child for a day“ vorgesehen. Gut die Hälfte der Kids wurden mit in Familien genommen und verbrachten den Tag mit ihnen. Besonders die Mädchen waren soooo unbeschreiblich glücklich als sie wieder kamen. Es muss toll gewesen sein endlich mal einen Tag lang ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen…

 

Am Abend veranstalteten wir eine Abschieds Disko mit Dance Contest. Die Tanzwettbewerbe sind immer besonders toll, da einige der Kids sich unglaublich gut zur Musik (House Musik natürlich) bewegen können. Die Stimmung war super und alle hatten viel Spaß.

Auch wir Freiwilligen vier wurden an diesem Abend „adoptiert“. Der Sohn eines guten Bekannten von Rebecca nahm uns mit zum feiern. Das war auch eine neue Erfahrung für uns, das erste Mal waren wir abends mit Coloureds unterwegs. In dem Club lief Musik von vor 10 Jahren, aber wir hatten alle unseren Spaß.

Nur als wir dann nachts zum Youth Centre kamen ging natürlich die Alarmanlage an…das war etwas peinlich ;)

 

Naja, dann waren 8 Tage Port Elizabeth leider schon wieder rum und wir mussten alles zusammenpacken.

Nach einem Gruppenfoto ging es dann wieder los gen Heimat J

Als wir in die Nähe von Kimberley kamen wurde es reichlich unruhig im Bus, alle freuten sich so sehr wieder zuhause zu sein. Es wurde auch spekuliert ob sich etwas großes verändert hatte, in der letzten Woche, was sich Gott sei Dank nicht bestätigte J

 

Die Fahrt war unglaublich schön und aufregend für uns alle. Die Kids haben unheimlich viel gelernt, was sie so schnell nicht vergessen werden. Es ist für uns Europäer sehr schwer zu verstehen, dass die meisten der Kids keinerlei Vorstellung von unserem Planeten haben.

Am ersten Tag wurde ich von zwei Jugendlichen gefragt was denn der Unterschied zwischen einem Fluss und dem Meer wäre… das zeigt finde ich ganz gut, wie wichtig es war, mit allen Kindern und Jugendlichen von Thusong solch eine Reise zu unternehmen.

Die Beziehungen zu einigen Kids wurden während der 8 Tage noch viel enger und auch mit Rebecca lief alles super.

 

Ich kann euch gar nicht oft genug sagen, wie dankbar wir alle füreure Unterstützung sind. Ohne Euch wärdscn1984e dieser Trip wirklich niemals möglich gewesen.

 

Ich möchte auch noch mal ein extra Dankeschön an die SV der Bettinaschule richten, die sich sehr für Thusong engagiert hat. Ich bin richtig stolz auf meine alte Schule! Und vor allem: „Danke Bana!“ (SV Mitglied), die währen der stressigen Abi zeit trotzdem nerven fand eine Luftballonaktion an der Bettinaschule zu organisieren.

 

So, ich glaube jetzt hattet ihr erstmal genug zum lesen, ich könnte noch mindestens 5 Seiten mehr schreiben, aber ich glaube 3 reichen erstmal J

 

Ich fahre am Montag erstmal für eine Woche in den Urlaub nach Lesotho und Johannesburg! Ich melde mich danach J

 

Ganz liebe Grüße,

Eure Marieke

 

PS: mehr bilder gibts unter “Pictures”

Verfasst von: Marieke | April 14, 2009

Alles noch heile

Wir sind wieder (vollstaendig) in Kimberley!
Gestern abend kamen wir um 21 Uhr nach 12 langen Stunden Fahrt in Thusong an.
Die letzten 8 Tage waren extrem stessig, aufregend und wunderbar.
auch wenn ich die haelfte der reise krank war (und immernoch bin) und somit alles nochmal anstrengender war, war die fahrt einfach der wahnsinn!
ich werde in den naechsten tagen noch einen detaillierteren bericht schreiben und auch fotos hochladen.
jetzt nur so viel: wir waren fast jeden tag am strand, haben delfine springen gesehen, elefanten im addo national park, tanzten auf der abschlussdisco um die wette, verbrachten einen tag bei verschiedenen familien, lernten ueber das meer und die umwelt, entdeckten den flughafen von pe, und, und, und.
die woche war vollgepackt mit aktivitaeten und trotzdem konnten wir leider nicht alle programmpunkte machen.

viele der kids fragten uns wann wir das naechste mal nach pe fahren/ es hat allen wirklich so gut gefallen!

ich kann es immernoch nicht glauben dass dieser trip wirklich statt fand. und das alles nur mit eurer hilfe!
es ist wirklich unglaublich wie viele spendengelder wir gesammelt haben! ihr seid einsame spitze! wir hatten fuer alles genug geld zur verfuegung, konnten auch osternester fuer jedes kind machen und taschengeld austeilen.
ich weis wirklich nicht wie ich ausdruecken soll wir dankbar wir alle ( also wir vier freiwilligen, rebecca tsiane die gruenderin von thusong, und natuerlich alle kids) fuer eure unterstuetzung sind, die diese reise erst moeglich machte.
TAUSEND DANK AN ALLE DIE DIE REISE MOEGLICH GEMACHT HABEN!!!!!!

so, jetzt muss ich zurueck ins bett und versuchen meine bloede dauerkrippe auszukurieren.

ganz liebe gruesse von einer gluecklichen marieke!

Verfasst von: Marieke | April 4, 2009

Jetzt Gehts LOOOOS!

in 10 stunden fahren wir mit 56 Kids in zwei bussen verfrachtet in den Urlaub nach Port Elizabeth!
eigentlich habe ich heute ja frei, aber war wieder den ganzen tag in thusong, gestern musste elisa noch um 8 mit einem maedchen ins krankenhaus… alles sehr stressig und crazy hier. aber auch so unglaublich aufregend!
ich bin sehr gespannt wie alles laeuft, es wird sicherlich sehr anstrengend, zumal wir in 2 grossen schlafsaehlen uebernachten. ich habe aber ein gutes gefuehl, ich bin mir sicher, sogar die “stout boys” ( afrikaans/englisch= ungezogenen jungs) werden sich benehmen und nur mist bauen der sich in grenzen haelt.

ALLE KIDS SIND SO UNHEIMLICH DANKBAR< DASS WIR NACH PE FAHREN KOENNEN!
VIELEN VIELEN DANK NOCHMAL AN ALLE DIE UNSER VORHABEN UNTERSTUETZT HABEN!
everyone really appreciates it!

ganz liebe gruesse, bis in einer woche,
eure aufgeregte marieke

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