Verfasst von: Marieke | April 1, 2009

WIR FAHREN NACH PORT ELIZABETH

WOW. Am sonntag fahren wir alle zusammen, also 65 Kids und Bertreuer um 4 uhr morgens nach Port Elizabeth!
Wir haben am Montag die Ueberraschung allen Kids erzaehlt und seitdem sind alle so aufgeregt, jetzt geht das grosse gepacke und organisiern los!
Es ist unglaublich das alles so gut klappt, und genau das haben wir EUCH zu verdanken!

VIELEN DANK FUER EURE UNTERSTUETZUNG!
es ist wirklich sooo klasse fuer unsere Kids ans meer zu fahren.

ganz bald kommt mehr info, wie gesagt grade is ein bisschen stressig :)

ganz liebe gruesse und 1000 danke, ihr seid toll!

Verfasst von: Marieke | März 17, 2009

meine Lieben,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstmal muss ich mich entschuldigen, dass ich Ewigkeiten nichts mehr von mir hab hören lassen.

Die letzten 2 Monate waren unglaublich aufregend und busy.

Ich werde versuchen mich kurz zu fassen, obwohl dies den Ereignissen der letzten Zeit nicht gerecht wird, aber ich glaube sonst müsste ich mindestens 10 Seiten schreiben…

 

Aaalso:

Wir vier Mädels fuhren ende Januar auf das SAGE Net Zwischenseminar nach Cape Town.

Diese Woche mit allen anderen Freiwilligen und unseren „Chefinnen“ war unglaublich schön. Wir fuhren zuerst für 3 Tage auf ein outdoor Camp in ein Naturschutzgebiet in den Bergen 3 Stunden von Kapstadt entfernt. Dort wanderten wir, kletterten, schliefen unter dem Sternenhimmel (wirklich ganz ohne Zelt!), reflektierten unsere Arbeit und lernten viel über Team work.

Anschließend ging es zurück nach Kapstadt und richtig an die Arbeit:

Zwei Tage lang hatten wir volles Seminar Programm und reflektierten unsere ersten sechs Monate als Volunteers in Südafrika. Es wurden Actionpläne für die nächsten 6 Monate erstellt und wir lernten unheimlich viel über die jeweils anderen Projekte und konnten sehr viele neue Impulse und Ideen mitnehmen.

 

Anschließend fuhren wir vier Thusong Mädels mit Elisas Schwester in Fridolin die Garden Route (ein Küstenabschnitt im Südosten Südafrikas, sehr berühmtes Touristenziel) Richtung norden.

Endlich hatten wir mal Urlaub! Es war gut zu merken wie der ganze Stress und die Anstrengungen der letzten Zeit von uns abfielen.

Eines der Highlights war auf jeden fall Elisas und mein World-Record-Bungee-Sprung von Afrikas größter Brücke. Wahnsinn und sehr empfehlenswert J !

Ansonsten genossen wir die unwahrscheinlich beeindruckende Landschaft Südafrikas und tankten neue Kraft für die letzte Hälfte unseres Freiwilligenjahres.

 

Als wir wieder zurück nach Kimberley kamen war die Wiedersehensfreude groß und ich war so unendlich glücklich ‚meine’ Kids wieder zu sehen!

Die Arbeit ging natürlich gleich wieder los und wir machten uns an die Planung der Reise nach Port Elizabeth.

2 Tage nachdem wir wieder in Kimberley waren kam Th, ein 14 jähriger Junge, der Thusong im Oktober verlassen hatte wieder zurück. Ich hatte in meiner Anfangszeit ziemlich viele Auseinandersetzungen und auch durchaus sehr brenzlige Situationen mit ihm (man denke an den incident, bei dem er mich mit einer Schere bedrohte), aber wir freuten uns beide ungemein uns wieder zu sehen. Ich bin so froh, ihn wieder in Thusong zu haben. Th. Ist einfach ein besonderer Junge.

 

Eine Woche nach unserer Rückkehr nach KBY kam Lisas und meine Familie aus ‚good old germany’ zu besuch.

Wow. Es war wirklich spannend und schön meine Lieben hier zu haben!

Nach einigen Tagen in Kimberley fuhren wir nach Johannesburg, von dort aus in den Krüger Nationalpark, nach Port Elizabeth und die Garden Route runter bis nach Cape Town. Diese 3 Wochen waren unglaublich.

Es war so schön meiner Familie „mein“ Südafrika zu zeigen und ich glaube, sie haben verstanden was ich so an diesem Land so liebe, bzw. habe ich das Gefühl sie wurden auch in den Bann von Südafrika und den Menschen hier gezogen.

familie

familie

 

 

 

 

Am 9. März ging es dann für meine Lieben zurück ins kalte Deutschland und ich blieb noch 4 Tage in Kapstadt. Ich liebe diese Stadt! Ich informierte mich über ein Studium an der University of Cape Town und genoss das einzigartige Flair dieser Stadt.

 

Nun bin ich seit fünf Tagen wieder „back in da Hood“ J und genieße die Zeit mit den Kids ganz besonders.

Ich merke immer wieder wie schön es ist mit allen und bin so unglaublich dankbar Zeit mit den Kindern verbringen zu dürfen.

 

Es gibt einige Neuerungen und Verbesserungen in unserer Arbeit:

Wir halten jetzt zweimal die Woche Meetings mit den Hausmüttern um zu besprechen was passiert ist, was geplant ist und wie es uns allen geht. Der engere Kontakt mit den Hausmüttern ist sehr schön und erleichtert die Arbeit von uns allen.

Außerdem haben wir vier uns jetzt auf die Häuser verteilt: ich werde im Historyhaus mit den größeren und „schwierigeren“ Jungs arbeiten, Lisa bei den Jungs im Jungshaus, Christina bei den Mädels und Elisa wird im Office arbeiten.

history haus

history haus

 

 

 

Die Arbeit mit den Jungs ist sehr lustig, manchmal aber auch wirklich challenging. Viele von ihnen fassen, glaube ich, Vertrauen zu mir und sind froh, dass ich da bin. Besonders Th, der jüngste im Historyhaus freut sich über mein Dasein und meine Aufmerksamkeit. Wie gesagt, er ist wirklich besonders J

 

C. eines der kleinen Mädels häng seitdem ich wieder da bin total an mir. Natürlich ist es einerseits schön zu wissen, dass sie mich vermisste, aber es macht mir auch große Angst.

Wie wird es wenn ich im August Thusong verlassen muss? Wenn sie jetzt schon nur mit mir ins Schwimmbad will beispielsweise…

Der Gedanke an August macht mich so traurig. Die Zeit mit den Kids scheint viel zu schnell zu verrinnen.

 

Gestern Abend, so etwa um zehn Uhr, fuhren Elisa und ich mit Gladys in die Stadt um Strassenkids „einzusammeln“ und nach Thusong zu bringen. Wir fanden etwa 10 Jungs (etwa im Alter 8-16) hinter einer Tankstelle.

T, ein Junge der vor kurzem aus Tusong weggelaufen war, war auch dort. 7 der Kids kamen mit uns, T jedoch wollte nicht.

Es ist so schwer zu verstehen dass er nicht nach Tusong will. Ich hoffe er passt auf sich auf und kommt bald wieder.

Dieses Erlebnis war wirklich traurig und wird mich noch lange beschäftigen…

 

Die Planung von P.E. geht in die richtig heiße Phase, wir brauchen noch jede Unterstützung die verfügbar ist.

Die Kosten für den Bus, also den Transport nach P.E. Vorort und zurück sind inzwischen zusammen gekommen.

Deshalb ein rieseln Dankeschön an alle die uns bis jetzt schon unterstützt haben. Everyone in Thusong, especially the kids, really appreciate it!

 

Trotzdem benötigen wir jedoch noch Geld um Aktivitäten vor Ort, unsere Unterkunft in den Kirche und Lebensmittel zu bezahlen.

Deshalb bitte ich euch noch mal um Hilfe!

BITTE UNTERSTÜTZT DIE KIDS VON THUSONG!

Auch wenn es nicht die Welt ist, die ihr spenden könnt, wenn jeder ein bisschen dazu beiträgt, den Kids das Meer zu zeigen, können wir es alle gemeinsam möglich machen!

Der spenden Aufruf ist auf dem Blog zum Runterladen. Bitte gebt ihn an alle Freunde, Familie, Bekannte weiter und animiert die zum Spenden.

 

 

Mir geht es allen in allem ganz gut, wie gesagt macht es mir zu schaffen, dass wir schon viel zu bald (naja, in 5 Monaten…)Thusong verlassen werden und den Kids „Good bye“ sagen müssen.

Jedoch nehme ich die Idee in Kapstadt zu studieren ernst, wir werden sehen was passiert J

 

So long, ich hoffe in Deutschland ist alles gut,

liebe Grüße

 

Marieke

Verfasst von: Marieke | Januar 28, 2009

Am Ende meiner Kräfte

Im Park

Im Park

Endlich komme ich wieder dazu euch auf dem Laufenden zu halten! Es tut mir wirklich leid, dass ihr so lange auf einen neuen Eintrag warten musstet, aber es war einfach zu viel los!

Aber zuerst ein Update in Bezug auf den Trip nach Port Elizabeth: Wir fahren!

Die Unterkunft bei der Lutheranischen Kirche ist reserviert! Jetzt brauchen wir noch Eure Hilfe!

Jeder Rand zählt!

Bitte, bitte helft uns den Thusong Kids das Meer zu zeigen!

Leider kann ich den Spendenaufruf grade nicht hochladen, keine ahnung warum.

ich werde basti darum bitten das fuer mich zu machen!

also:der spendenaufruf kommt ganz bald!


hier ist Basti habe ihn hochgeladen mi.28.01.09 18:05

einfach hier drauf klicken —> trip-nach-pe


So, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen… es ist so viel passiert, gutes wie schreckliches, es gab unglaublichen Stress und einfach ganz viel Neues!

Die unendlich wirkenden Sommerferien sind endlich um, ich habe mich noch nie so auf den Beginn eines neuen Schuljahres gefreut wie dieses mal.

Unser 6-Wochen Ferienprogramm hat wirklich jeden Tag mit verschiedensten Aktivitäten gefüllt und uns vier die letzten Nerven gekostet.

Besondere Highlights für mich war unter anderem die Picture Show, eine Powerpoint Präsentation mit ganz vielen Bildern aus Thusong, die ich in stundenlanger Arbeit zusammengestellt hatte und die wir gemeinsam mit allen(!) Kids anschauten. Wir liehen uns dafür einen Beamer von der Baptised Church aus und alle hatten unheimlich viel Spaß.

Es ist für die Kids immer etwas Besonderes wenn ein Foto von ihnen gemacht wird und vor allem so groß und vor allen gezeigt wird. Nur sie sind in diesem Moment im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und alle Augen auf sie gerichtet.

Jedes Stück Aufmerksamkeit und Zuwendung wird von den kleinen sowie auch von den großen Kindern und Jugendlichen in Thusong wie von einem Schwamm aufgesaugt.

Außerdem veranstalteten wir eine Mr. & Mrs. Thusong Wahl, bei der jedoch die Geschlechter getauscht werden mussten. Zu Beginn zierten sich besonders die Jungs, aber als der Preis bekannt gegeben wurde (ein Fotoshooting und die Gewinner erhalten alle Fotos) hatten die meisten keine Hemmungen mehr. Wir lachten uns wirklich krumm und die Ideen von einigen Kids waren wirklich zum totlachen.

Des Weiteren gab es noch eine Talent Show, ein Programmpunkt der sehr beliebt ist und fast in jeden Ferien ansteht. Es war sehr lustig und schön und manch einer überraschte alle mit seinen Talenten, sie schon viel zu lange geschlummert hatten. Wir drei (Christina hatte frei) machten eine Impro Übung und fragten das Publikum wen und wo wir spielen sollten. Ich durfte eines meine Lieblings Mädels spielen, die die vorlauteste und frechste von allen in Thusong ist. Also hatte ich besonders viel Spaß ;)

Ach wir hatten alle viel Spaß und man konnte wieder fühlen wie stark die Gemeinschaft in Thusong ist.

Am letzten offiziellen Ferientag gingen wir in den Park und hatten, wie am Ende der letzten Ferien wieder ein Picknick. Es war ein wunderbarer Tag, ich merkte sehr stark, dass sich die Beziehung zu den Kids seit dem letzten Picknick im Oktober unheimlich verändert hat. Sie ist viel inniger, vertrauter und enger geworden. Besonders schön war es endlich wieder Zeit mit den Kids verbringe zu können, die über die Ferien bei ihrer Familie waren.

beim "do like i do" spielen im Park

Schon seit etwa 3 Wochen war ich dabei ein Fußballturnier zu organisieren. Wir hatten dies schon lange vor und da ein Filmteam ende Januar nach Thusong kommen würde, war dies ein guter Anlass endlich alles zu tun um dieses Turnier in die Tat umzusetzen.

Ich weiß gar nicht warum ich letztendlich diejenige war die alles anfing zu organisieren, wahrscheinlich waren die anderen busy.

Jedenfalls schrieb ich viele Briefe, an andere „Homes“, Supermärkte und Fastfood Restaurants. Alles lief relativ langsam und entspannt an, aber im Endspurt kam ich wirklich an meine Grenzen.

Wir hatten zwei weitere Kinderheime sowie ein Team aus dem Gefängnis eingeladen und planten das Turnier auf dem Fußballplatz im Gefängnis zu veranstalten. Das war an sich kein so großes Problem zu organisieren, aber sobald es darum ging Unterstützung von offizieller Seite, sprich der Stadtverwaltung, dem Bürgermeister, dem Northern Cape (unser „Bundesland“) Premier, dem Department of Education und dem Department of Sports, Arts and Culture zu bekommen wurde alles ein wenig „hectic“.

Durch unsere Beziehungen zu „Love Life“ (der nationalen Kampagne zur Aidsprävention und Motivation der jungen Generation) saß ich plötzlich im Büro des Direktors des Departments of Sports im Northern Cape und er versprach Thusong 5.000 Rand Unterstützung. Das regionale Dept. of Sports versprach Schiedsrichter und T-Shirts zu stellen. Alles schön und gut, nur hatte ich mal wieder die naive Vorstellung, dass wenigstens die Offiziellen in Südafrika nicht nur große Reden schwingen sondern auch wirklich das umsetzen was sie versprechen.

Wir hatten weniger als eine Woche bis zum Turnier und die versprochenen Faxe des Departments kamen nicht. Alles lief darauf hinaus, dass ich in der Woche des Turniers (also letzte Woche) jeden Tag mindestens einmal beim Department war und versuchte Stress zu machen.

Als ich am Freitag, einen Tag vor dem Turnier dann mit Kamerateam vor der Tür stand war der Direktor den ganzen Tag im Meeting und niemand wusste wo er zu finden sei.

Da sich in Südafrika alles nur über Beziehungen regeln lässt schaltete sich Gott sei dank Rebeccas Enkel, Martin, ein, der einen Freund hat, der auch im Dept arbeitet. Dieser ging mit uns, motiviert durch die Kamera, zum Department und nach einer Stunde warten hatte ich endlich den Zettel in er Hand, der belegte, dass Thusong die versprochenen 5000 Rand erhalten wird.

So konnte ich am Freitag, um halb 5 endlich die Medaille abholen und mich ums Essen kümmern. Blöd war nur, dass sich plötzlich jeder mit seinen eigenen Ideen einmischte und natürlich am besten wusste wie man so ein Turnier organisiert. Komisch, die ganzen 3 Wochen vorher hat es niemanden gejuckt was ich da mache…

THUSONG!

Unsere Jungs waren unglaublich aufgeregt, veranstalteten am Freitag eine einstündige Mannschaftsbesprechung und waren am Samstag schon um 7 Uhr topfit und fertig zum losfahren! Es war total toll die Jungs so aufgeregt, motiviert und organisiert zu erleben! Das zeigte mir, dass sich doch der ganze Stress irgendwie gelohnt hatte.

Am Samstag fuhren wir gemeinsam ins Gefängnis, was alles sehr aufregend war, überall Elektro- und Stacheldrahtzaun, ganz viele Männer und Frauen mit Schießwaffen etc. leider ließen die zwei Teams der anderen Kinderheime fast eine Stunde auf sich warten, was unseren Spielplan völlig durcheinander brachte und es kam noch nicht einmal eine Entschuldigung.

Wieder einmal wollte jeder nun seinen Senf dazugeben wie wir den Spielplan ändern sollten, und und und… am liebsten hätte ich sie gefragt warum sie nicht selber alles organisiert hatten.

Jedenfalls klappte alles mehr oder weniger, die Spiele waren spannend, wir hatten unsere Mädels als Cheerleader dabei, mit tollen selber gebastelten THUSONG Buchstaben und einstudierter Choreographie.

Der Pokal (vom Northern Cape Premier gesponsert) kam in letzter Sekunde an und wir hatten durch Zufall sogar eine Delegierte vom Regional Dept of Sports, die ein paar Worte sagte.

Leider wurden wir nur Dritter (was wirklich nur Pech war! Wir hatten unheimlich viele Torchancen!), die Gefängnismannschaft gewann den Pokal.

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Letztendlich ging wirklich alles gut, die Hektik und der Stress haben sich gelohnt, obwohl ich wirklich noch 3 Tage später die körperlichen und nervlichen Nachwirkungen des ganzen Stress spürte.

Wenigstens wissen wir jetzt wie wir das nächste mal alles organisieren können, wem wir glauben können und wer zuverlässig ist.

Nun aber zur Erklärung im Bezug auf das Filmteam. Schon vor dem Abflug in Deutschland begleitete mich ein Kamerateam für einen Tag, da das BMZ eine Dokumentation über das neue Wältwärtsprogramm in Auftrag gegeben hat. Nun kam also ein südafrikanisches Filmteam für knapp eine Woche nach Thusong.

Gott sei dank war die Filmcrew wirklich nett und weder die Kids noch wir hatten Probleme uns zu öffnen.

Am Nachmittag nach dem Fußballturnier fuhren wir mit einem Jungen (B.), dem Captain des Teams und super Fußballspieler, und seinem Bruder ins Township zu seinem Vater. Schon während der Autofahrt wurde er interviewet und ich war wirklich überrascht wie sehr er sich öffnete und wie viel er von seiner Geschichte preisgab.

In der Location (Township) angekommen standen wir vor einer Wellblechhütte und sein Vater, sehr alt, abgemagert und unheimlich schwach lag auf einer Matratze im schatten. Es war sehr rührend wie B. mit seinem kranken Vater umging. Leider war der Vater kaum in der Lage zu sprechen und konnte sich kaum aufrichten, doch B. hing ihm seine grade gewonnene Medaille, auf die er so stolz war, um und ließ sie bei ihm.

Er zeigte uns die Hütte in der sie früher gelebt hatten und wir sprachen mit einigen Leuten die irgendwie zur Familie gehörten und sich um den Vater kümmern.

Es war sehr rührend für mich, B’s ganze Geschichte zu hören und zu sehen wie er mit seinem kranken Vater umging. Offensichtlich ist sein Vater im Endstadium von AIDS, als ich mich jedoch mit dem Mann der sich ein bisschen um ihn kümmert unterhielt erwähnte dieser zwar AIDS, sagte aber es könne eigentlich nicht sein, dass er daran erkrankt sei, man wisse es nicht genau. (Obwohl er eben auch erwähne, dass auf den Unterlagen der Klinik Dinge wie „C4“, was nur im Zusammenhang mit HIV in Unterlagen auftritt, erwähnt wurde. )

Es ist unwahrscheinlich wie HIV und AIDS immer noch so sehr stigmatisiert und Tabuisiert sein können, obwohl es so viele Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit gibt.

Aber wer ein bisschen mit der Aktuelleren Geschichte Südafrikas vertraut ist, weiß, dass aufgrund Thabo Mbekis (ehem. Präsident SAs) Verleumdung und Ignoranz gegenüber der wachsenden Epidemie HIV/AIDS noch viel aufzuholen ist.

Eigentlich bin ich mir dessen bewusst, es ist aber etwas ganz anderes wenn man direkt damit konfrontiert wird und weiß, ein Junge, den ich so sehr mag muss damit umgehen, dass sein Vater langsam und schmerzvoll stirbt.

Außer diesem Erlebnis sind noch andere schreckliche Dinge passiert:

Ein Junge wurde aus Thusong rausgeschmissen, da ein fremdes Mädchen bei ihm im Bett geschlafen hatte und ich war diejenige, die es quasi entdeckte. Ach es bricht mir jetzt noch das Herz, wenn ich darüber schreibe. Seitdem er gegangen ist haben wir nichts mehr von ihm gehört, nur von seinen Sponsoren (er war nähmlich ein Erfolgsversprechender Rugbyspieler und hatte deshalb eine Familie die ihm de teureren Schulgebühren bezahlte), dass er nicht in der Schule wäre.

Vor zwei Tage kamen 3 ehemalige Thusong Mädels vorbei, um ihre Dokumente abzuholen. ich fragte sie, ob sie zur Schule gingen und ihre Antwort war nein.

Es ist unheimlich schrecklich diese Jugendlichen ins Herz geschlossen zu haben und dann aber zu wissen, man kann ihnen nicht wirklich weiterhelfen.

Es muss Konsequenzen in Einrichtungen wie Thusong geben, natürlich. Aber es ist grade so schwer für mich damit umzugehen, dass ich nicht mehr wirklich etwas für die ehemaligen Thusonger tun kann.

Es ist viel zu nahe liegend, dass sie in den Sog des Alkoholismus und der Perspektivlosigkeit gezogen werden. Genauso wie ihre Eltern und viele ihrer Freunde.

Und man kann immer nur eine helfende Hand reichen. Wenn sie nicht angenommen wird, wenn kein Schritt auf sie zugemacht wird, so dass sie gegriffen werden kann, muss man daneben stehen und dem wütenden Sog zusehen, wie er mehr und mehr verschlingt.

Das fällt mir grade sehr schwer und es wird endlich Zeit, dass wir hier mal rauskommen.

Morgen geht es für alle SAGE-Netties zum Seminar nach Cape Town. Ich freue mich riesig, dieses Seminar war für die letzten Wochen unser Lichtblick am Ende eines langen Tunnels.

Ich kann wirklich nicht warten alle anderen wieder zu sehen, mich auszutauschen und auch Freunde aus Kimberley, die inzwischen nach CPT gezogen sind, wieder zu treffen.

Anschließend an das 5-tägige Seminar haben wir vier noch eine Woche Urlaub und reisen mit Elisas Schwester, die wir in CPT treffen werden, ein bisschen rum.

So, ich könnte noch viel mehr erzählen, was alles in den letzte Tagen und Wochen passiert ist, aber ich glaube 4 Seiten reichen erst einmal für euch!

Ganz liebe Grüße,

Eure Marieke

PS: Bitte denkt an den Spendenaufruf für die Reise nach P.E.!

Bitte helft uns, ohne Euch kann die Reise nicht stattfinden!

Verfasst von: Marieke | Januar 9, 2009

Dumelang meine lieben,

mal wieder ein kleines Update bezüglich unserer Thusong Reise nach Port Elizabeth:

Wir werden in den Osterferien fahren und haben gerade angefangen zu Planen.

Es ist unbeschreiblich toll zu hören und sehen wie viel Unterstützung unser Vorhaben aus Deutschland bekommt!

Vielen Dank an Euch alle, ohne Euch würden unsere Kids gar nicht erst die Chance bekommen das Meer zu sehen! Danke, danke, danke!

Ich werde die Woche noch mal einen aktuellen Spendenaufruf auf den Blog laden, wir freuen uns natürlich weiterhin immer über jegliche Unterstützung.

 

Wir befinden uns gerade in der letzten Phase der Sommerferien! Endlich!

Es ist zwar sehr schön so viele dinge mit den kids zu unternehmen, aber es ist auch so unglaublich anstrengend alles zu organisieren, planen und dann auch irgendwie (unter Südafrikanischen Umständen) durchzuführen!

In der letzten Woche besuchten wir die Polizeistation, was sehr interessant war. Wir besichtigten natürlich auch die „Wartezellen“, in denen die Festgenommenen auf ihren Prozess warten, was manchmal ein paar Tage dauern kann. Witzig war, dass einige der Kids Leute, die in diesen Zellen saßen, von der Schule kannten… Im Kameraraum, wo die Aufnahmen der Überwachungskameras, die über ganz Kimberley verteilt sind, angeguckt werden sahen wir zufällig einen unserer älteren Jungs Wassereis verkaufen. Es war für einige der Kids bedrückend in der Polizeistation zu sein, da sie z.T. selbst schon in den Zellen saßen oder eben Freunde und Familie besucht hatten. (manche kamen noch nicht einmal mit…)

Bei der Polizei

Bei der Polizei

 

 

 

 

Wir sahen außerdem noch einige Filme, gingen mit den Christmas Actors Eisessen, hatten eine total tolle Ralley und, und, und!

beim Film gucken im Jungshaus

beim Film gucken im Jungshaus

 

 

In 2 Wochen kommt das Südafrikanische Filmteam um die Dokumentation über Weltwärts weiterzumachen. Die Filmer werden 7 Tage bei uns sein und am 29.1. fahren wir vier nach Cape Town!!!

Wir können wirklich nicht mehr warten, obwohl dort ja auch Arbeit auf uns wartet, denn wir fahren zum Zwischenseminar. Anschließend bleiben wir aber ncoh 1 Woche an der Küste und reisen ein bisschen! Das wird bestimmt toll… ich freue mich sehr!

 

 So, es donnert grade wieder total und vor 15 Minuten standen mir noch Schweißperlen auf der Stirn, obwohl ich einen Ventilator an hatte… Die letzten Tage war es wirklich kaum zum aushalten hier. Es war so unwahrscheinlich heiß, gestern musste ich mir in Thusong ungefähr 5 mal die haare nass machen, weil ich sonst echt zerlaufen wäre… ich glaube es waren um die 38° C .

Naja, ein Ende ist ja in sicht, obwohl der Winter noch schrecklicher wird…

 

So, jetzte reicht es aber, ich will euch ja nicht neidisch auf unsere Hitze machen wenn ihr bei -8 °C friert ;)

 

ganz liebe gruesse!

Verfasst von: Marieke | Januar 2, 2009

Festive Season

First of all wünsche ich euch allen ein wunderbares, erfolgreiches und fröhliches Jahr 2009!

Wie mein Papa jetzt sagen würde: „auf dass die Höhen der Vergangenheit die Tiefen der Zukunft sein mögen.“

 

Ich hoffe ihr habt alle ein schönes und besinnliches Weihnachten verlebt und eine krachende Silvester party gefeiert!!!

Hier in Kimberley war Weihnachten und Silvester sehr anders, aber wunderbar!

Da Volunteers eigentlich nie freihaben wenn andere Feiertage verbringen, mussten wir eben auch an heilig Abend, Weihnachten, Silvester und Neujahr arbeiten.

An heilig Abend, also dem 24.12. passiert in SA eigentlich nichts festliches, nur Parties (es wird generell keine einzige Gelegenheit ausgelassen um Parties zu feiern oder einfach nur Alkohol zu trinken. NC (Nortern Cape= unser State, also quasi Bundesland) ist auch nicht umsonst beim Alkoholkonsum in Südafrika (wahrscheinlich auch der ganzen Welt^^) ganz an der Spitze.

Wir übten am 24.12. noch fleißig und nervenaufreibend an unserem Christmas Play und ich sah der Aufführung nicht besonders positiv entgegen. Ich war total fertig mit meinen Kräften und Nerven, und als dann, als wir zuhause waren, noch mein Papa anrief, hab ich wirklich Heimweh bekommen. Aber das hielt Gott sei Dank nicht solange an, denn wir vier „Netties“ (von SAGE-Netties ^^) bzw. Streeties (von Streets e.V.) gingen nämlich in einem Pub/Restaurant essen und heilig Abend feiern. Dort verbrachten wir einen sehr schönen Abend mit genialer Bescherung!

So, am nächsten Tag, dem Christmas Day (25.12.) gingen wir mit den meisten Kids in die Kirche und probten noch 2 mal unseren Play, bei der Generalprobe war sogar das Mädchen, das die Maria spielte mit dabei! Jetzt konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen! Und so war es auch, nach dem Mittagessen strömten die Zuschauer vor das Office in Thusong, sogar Nachbarn kamen und sahen zu! Alle (inklusive mir) waren unheimlich aufgeregt, aber alle legten eine super Performance hin und ich bin unglaublich stolz auf meine Schauspieler!!! Der ganze Stress hat sich letztendlich doch gelohnt!

Anschließend sangen wir alle gemeinsam Weihnachtslieder und Christina, als Weihnachtsfrau verkleidet kam mit Riesen Kisten voller Geschenke. (Ganz kurz zu den Geschenken: wir hatten Anfang Dezember eine Kampagne in Kimberley gestartet („give a child a gift“), mit welcher wir in Geschäften und von Privatpersonen nach Sachspenden für Geschenke für unsere Kids fragten. Die Kampagne war super erfolgreich und jedes einzelne Kind bekam individuelle Geschenke!)

Weihnchtsfrau Christina

Weihnchtsfrau Christina

 

 

 

Christina und ich riefen die Kinder einzeln auf und übergaben Geschenke, von den Kids selbst gebackene Kekse und ein Foto von dem jeweiligen Kind/Jugendlichen. Es war eine unglaublich tolle Stimmung und alle schauten gebannt Richtung Weinachtsfrau, Christmastree und Geschenke und applaudierten bei jedem Kind das von uns nach vorne gerufen wurde.

Erstaunlicherweise wartete jeder, bis alle ihre Geschenke hatten, bis das große Auspacken losging! (Fast) alle freuten sich über die von uns in stundenlanger Arbeit ausgesuchten Geschenke und jedes Mal wenn wir die Kids in ihren Geschenke-Klamotten oder mit ihren neuen Büchern sehen, freuen wir uns sehr!

Es war nämlich gar nicht so einfach gewesen und hat sooo lange gedauert aus den gesammelten Spenden die richtigen Dinge für jedes Kind herauszusuchen und sicher zu stellen, dass auch alles 100% gerecht ist.

Als sich ausführlich über die Geschenke gefreut wurde und wir vier endlich Zeit hatten im Office zu sitzen und etwas zu reflektieren, fiel aller Stress von uns ab und wir waren einfach nur glücklich einen so schönen Tag mit den Kids erlebt zu haben! Weihnachten in Thusong war Wunderbar und Toll!!!

 

Am Abend trafen wir uns dann mit Freunden und feierten noch ein bisschen weiterJ.

 

Die folgende Woche verlief ziemlich ruhig (Gott sei Dank!) mit Besuchen im Museum, Schwimmbad etc.

 

An Silvester gingen wir vier zu einem Freund von uns und feierten dort mit einigen anderen auf südafrikanische Weise ins neue Jahr. Ohne Böller und Feuerwerk, dafür aber mit Grillen und Sektdusche in einer lauen Sommernacht. Anschließend fuhren wir mit noch mehr Freunden auf eine Open Air Party. Es war eine schöne und lange Nacht! Wann kann man in Deutschland schon im T-Shirt auf einer Open Air Party Silvester feiern?!

unsere Sylvester Crew

unsere Sylvester Crew

 

 

 

Am nächsten Tag, also Neujahr mussten wir natürlich arbeiten, also ging’s nach etwa eineinhalb Stunden Schlaf mit den Kids zu „Jack Bomer“, das ist ein total schönes Außengelände etwa 10 km außerhalb von KBY. Dort gibt es Pools, Klettergerüste, viel Wiese etc. Thusong hatte das Gelände für den 1.1.09 gemietet und wir hatten alle super viel Spaß zusammen. Viele der Älteren (inklusive uns) waren natürlich etwas mitgenommen und fertig von der Silvesternacht, aber trotzdem spielten wir Spiele, schwammen, spielten Fußball, tanzten undundund! Es war ein schöner Tag.sdc109631

 

Die letzen 1 ½ Wochen waren unglaublich toll in Thusong. Ich habe alle Kinder so sehr in mein Herz geschlossen und dadurch, dass etwa 1/3 der Kids bei ihren Familien ist bekommt man zu den in Thusong gebliebenen, die sonst etwas ruhiger sind einen besseren Draht. Inzwischen ist das Vertrauen zwischen den Kids und mir (uns)sehr stark, was einfach toll ist.

Immer wenn jemand einen freien Tag hat oder andere Dinge außerhalb Thusong erledigt fragen die Kids: „Where is ….?“.

Ich kann Euch wirklich nicht beschreiben wir gut und glücklich ich mich in Thusong fühle, auch wenn manchmal Konflikte oder Schwierigkeiten mit unseren „Kollegen“ oder „Bossen“ auftreten möchte ich mit keinem andern Projekt tauschen!

Die Kinder und Jugendlichen in Thusong sind einfach ganz besonders!

 

So far,

eure Marieke

 

PS: noch ein kleiner Eindruck aus SA: grade als ich das hier schreibe sitze ich bei uns in der Küche, es hat grade 5 Minuten lang super laut gewittert und geregnet, jetzt scheint aber wieder die Sonne. Draußen sind 2 Jungs aus Thusong dabei für Martin (Rebeccas Mann) ein Schaf auseinander zunehmen, den Kopf und Beine zu rasieren damit man sie kochen kann und es stinkt überall nach totem Schaf und Blut…

Ach ja, Südafrika, du bist schon „something else…“

 

Achso ich lade noch mehr fotos unter “Fotos Okt/Nov” hoch, unter anderem von mir und lisa bei wasserskien! :D

 

Verfasst von: Marieke | Dezember 19, 2008

Weihnachten im Hochsommer?!

 

 

So, jetzt ist schon in 6 Tagen Weihnachten. Echt merkwürdig, wenn man jeden Tag in der mindestens 35 Grad heißen Hitze brutzelt. Weihnachten ist hier ganz anders. Es gibt zwar, wie in good old Germany, Weihnachtsbäume (natürlich aus Plaste) und viele bunte, blinkende Lichter, aber keine Weihnachtsstimmung.

 

 

Nur als wir vorgestern Abend mit Rebecca und den Kids die bei uns wohnen (also Rebeccas adoptiv Tochter, ihrem Foster(pflege) Kind und ihren Urenkeln) zu einem Haus fuhren, bei dem unglaublich viele Lichter und Weihnachtsdekoration angebracht waren kam etwas Weihnachtsstimmung bei mir auf. Zu diesem haus kommen jedes Jahr viele schaulustige und dieses Jahr wurde dort im garten sogar eine art informal Gottesdienst abgehalten. Es wurde von gort und seiner Größe und von der wirklichen Bedeutung von weihnachten geredet, wobei dieser teil meiner Meinung nach sehr paradox war, da eben das ganze haus mit Lichtern überladen war, also nichts wirklich von Bescheidenem Beisammensein oder Besinnlichkeit bemerkbar war.

 

Unser Summer Holiday Programme läuft im Moment wie geschmiert!Willowbank

Grade am Wochenende waren wir mit allen Kids in „Willowbank“, einer art sehr bescheidenem mini Ferienresort der Baptised church am Vaal River. Wir wohnten in kleinen sehr einfachen Bungalows und der Gruppenraum war gleichzeitig auch Kapelle. Es waren 3 wunderbare aber auch anstrengende Tage. Die Kids haben erstaunlicherweise kein bisschen mist gebaut, ich glaube auf einer Klassenfahrt oder ähnlichem mit 40 Kindern in Deutschland wäre die Hölle los gewesen, im Vergeleich zu unseren Mädels und Jungs. Sogar die sonst größten Nervensägen waren ruhig und haben auf uns gehört.

Es war ein wunderbares Gruppengefühl, wenn wir abends alle gemeinsam (inklusive Hausmüttern und Rebecca) „Reise nach Jerusalem“ oder das Blinzelspiel spielten. Tagsüber spielten wir weitere Gruppenspiele, spielten Fußball, saßen gemeinsam am Fluss oder gingen baden. Alles war wunderbar, wir bekamen sogar das erste Mal richtiges Lob von Rebecca!!! Ich bin, wie ihr hört immer noch hin und weg.

So ziemlich alle kriselnden Beziehungen (also die zu Rebecca und der Grany (der alten Freiwilligen hier)) beruhigten sich und verbesserten sich maßgeblich!

 

Um das eben beschriebene Wochenende zog sich eine kleine Freiwilligen Krankheitswelle, erst lag Christina 4 Tage mit Magendarm im Bett, dann Elisa und die letzten 2 Tage bin ich mich am bemühen nicht ganz krank zu werden. (es scheint ganz gut zu klappenJ)

 

Unsere Kampagne „Give a child a Gift“ läuft sehr gut, diese Woche haben wir wieder Kleider, Kuscheltiere und Büchergutscheine einsammeln können! Jetzt müssen wir uns Anfang nächster Woche nur noch daran setzten alle Donations auszusortieren und uns überlegen wer was bekommt.

Am Mittwoch waren wir mit allen auf der Oppenheimer Farm und Magersfontain. Die Oppenheimer Farm ist eine große Farm auf der super teure Rennpferde gezüchtet werden. Wir wurden herumgeführt und die Kids waren sehr interessiert. Anschließend ging’s dann zur Magersfontain (Machersfaunten ausgesprochen, das „g“ wird in Afrikaans als scharfes „ch“ betont). Dies war im Burenkrieg ein entscheidender Schauplatz. Die Landschaft ist dort unglaublich! Unendliche Weiten flacher Landschaft. Sehr schön.Christina, Elisa, Thapelo und ich vor der Weite

 

Außerdem bin ich ganz heftig (naja, soweit es eben geht) mit den Kids am Christmas play üben, was sich zum teil sehr schwierig gestaltet, da jeden tag jemand sagt „nooo, i dont want to practise, i quit!“. Die Mädchen brechen auch regelmäßig in Lachanfälle aus, die einzigen die wirklich konzentriert und engagiert proben sind die History Jungs, von denen ich es am wenigsten erwartet hätte. Aber wir haben ja noch 5 tage zu proben, also warum Panik schieben?! J

 

So, ansonsten gehen wir mit den Kids viel ins Schwimmbad, gucken viele Filme und versuchen sogar diskussionsrunden über die Themen des Films zu starten. Alles läuft im Moment gut, hoffentlich nicht wieder die ruhe vor dem Sturm.

 

Ich bin mal gespannt wie weihnachten wird, Lisa und Christina wollen unbedingt am eilig Abend deutsches Weihnachten feierlich bin noch nicht so beigeistert von der Idee, ich würde weihnachten am liebsten ignorieren… naja, mal sehen.

 

Ich hoffe ihr habt schöne Festtage, denkt ein bisschen an mich und schickt ein paar Flöckchen Schnee hierher!

 

Alles liebe und Frohe Weihnachten,

 

eure Marieke              

 

PS: ich hab neue fotos hochgeladen…ihr muesst leider etwas suchen ;)

 

PSPS: noch ein kleiner Geschenke Tipp, für die die noch nichts wissen was man verschenken kann: „28 stories über AIDS in Afrika“ von Stefanie Nolen (erschienen im PIPER Verlag ISBN: 9783492050142). Ein wunderbares Buch über HIV und AIDS in Afrika, über persönliche Schicksale erläutert die Autorin die biologisch/chemischen, sozialen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge der Epidemie in Afrika. Auf jeden Fall lesenswert!!!

 

 

Also, Merry X-mas!  J

Verfasst von: Marieke | Dezember 5, 2008

Es weihnachtet sehr…

 

im "karen Muir" swimming pool

im "karen Muir" swimming pool

Hallo meine lieben,

  

wow, nun ist es schon Dezember und weihnachten steht vor der Tür. Es ist schon ziemlich merkwürdig zu wissen in zweieinhalb Wochen ist weihnachten und die Sonne wird immer heißer. Trotz der ganzen bunten, blinkenden Weihnachtsdeko kommt da für mich nicht so wirklich Weihnachtsstimmung auf.

 

Uns geht es inzwischen wieder ganz gut, ende letzter Woche hatten wir wieder ein ganz schön großes tief.

Ich hatte 7 Tage meist länger als 8 Stunden gearbeitet, am Freitag mussten wir uns von einem Mädchen verabschieden, die aufgrund ihrer Schwangerschaft Thusong verlassen musste. Am Sonntag bekam ich dann einen Anruf eines anderen  Mädchens aus Thusong, die grade in der Location (Township) war. Sie erzählte mir, dass sie sich große sorgen um S. mache, die am Freitag eigentlich zu einer Freundin gehen wollte.

Ich fuhr also mit Lisa und 2 Mädels aus Thusong in die Location und wir fanden S. mit den Zwei anderen die angerufen hatten.

S. erzählte sie hätte niemanden bei dem sie bleiben könnte und wissen nicht was sie machen soll. Letztendlich, nach viel hin und her, wurde sie von Gladys zu ihrer Mutter gebracht. Ich mache mir sehr Sorgen um S., da ihre Mutter einen sehr schlechten Eindruck auf mich macht, da eben S’s zwei andere Schwestern auch in Thusong leben. Die Mutter also nicht in der Lage ist für irgendwelche Kinder zu sorgen und zudem starke Alkoholikerin ist.

 Es war wirklich schrecklich für mich zu wissen, dass S. keine Perspektive hat und wahrscheinlich während ihrer Schwangerschaft trinken und Drogen nehmen wird.

Es ist unendlich schwer zu akzeptieren, dass ich ihr nicht helfen kann und an der Situation nicht wirklich was zu ändern ist. Alles was wir tun können ist einen Social Worker bei ihr vorbei zu schicken, und sie vielleicht mal besuchen zu gehen.

 

Es gehen zurzeit einige der Kinder für die Ferien nach Hause. Bei jedem Kind hoffe ich einfach nur, dass es wieder kommt.

Wir haben eine Kampagne gestartet, „Give a child a gift“, um unseren Kids ein schönes Weihnachtsfest zu bieten. Wir sind in unzählige Läden gegangen, die Briefe abgegeben und uns den Mund fusselig geredet. Bis jetzt waren wir wirklich erfolgreich! Ein Schuhladen spendete unglaubliche 93 paar neue Schuhe!!!! Es treffen immer mehr donations ein und manche interessieren sich nachhaltig für Thusong und wollen mithelfen. Schön!

 

Ich habe am Dienstag ein total tolles Projekt gestartet. Ich hatte mich bereit erklärt einen „Christmas Play“ (Krippenspiel) mit den Kids zu machen. eigentlich hatte ich gar keine Lust darauf, weil ich es ziemlich langweilig und (Entschuldigung) unendlich spießig finde. Aaaaber nagut.

Ich lief also herum und fragt die Kids wie es denn letztes Jahr gemacht wurde. Ein Junge erzählte ein bisschen und meinte, er könnte mir helfen. Also setzten wir uns hin und überlegten. Die Ideen sprudelten aus uns heraus und am Ende unseres Brainstorms hatten wir einen total tollen, total modernen Christmas Play.

Wir werden Rapper haben, die abwechselnd mit den schauspielern die Weihnachtsgeschichte wie sie heute passieren könnte erzählen. Die drei Weisen Männer werden als Straßenkinder dargestellt und König Herodes (der heißt doch so oder?!) ist ein Stadtbekannter Tsotsi (Gangster).

Es ist zwar schwierig einige der Kids zu motivieren, auch das produktive arbeiten und Proben wird sehr schwierig werden, aber ich bin davon überzeugt das es ganz toll wird!!!

 

Letzte Woche gingen wir mir allen (!) Kids Kleidung einkaufen. Christines (die alte Freiwillige hier) Kirche sponsort ein Outfit für jedes Kind. D)

so many shoes...

 

Sie hatte vorher abgeklärt, dass wir in einem Geschäft Rabatt bekommen und dass sie auf so viele Kids eingestellt sind.

die jungs hatten spass auf ihre weise ^^ typisch...immer am rumalbern

 
die jungs hatten spass auf ihre weise ^^ typisch…immer am rumalbern

Es war ein riesen Spaß mit den ganzen Kids Kleider auszuwählen und sie in der Umkleide zu bewundern. Toll!

 

 

Die Kleider werden sie dann an Weihnachten, oder wenn sie nach hause fahren bekommen.

 

Gestern kam eine alte „Granny“ aus Kanada, die anscheinend jedes Jahr im Dezember nach Kimberley kommt und die Kids zum Essen einlädt. Wir sind also allesamt zum Restaurant gelaufen und bekamen leckere Burger. Es war wirklich lustig und alle hatten ihren Spaß. Nur die Leute aus Kanada waren ein bisschen komisch…

 Im Restaurant mit schicken Hueten

 

 

 

 

 

Ansonsten fängt morgen schon unser Ferienprogramm an und wir sind immer noch heftig am Planen.

Alles sieht sehr gut aus grade, auch wenn die Kommunikation, das Zusammenarbeiten etc. mit Gladys und Rebecca immer noch schwierig ist, wir machen das Beste draus!

 

So far,

Marieke

 

 

 

 

Verfasst von: Marieke | November 25, 2008

Trip nach Port Elizabeth

hallo meine lieben,

es tut mir leid, dass ihr solange auf einen neuen eintrag warten musstet, hier ist einiges passiert.

zuallererst, vielen dank an alle die sich schon aufgrund unseres spendenaufrufes engagiert haben! es ist toll zu hoeren, dass unsere arbeit hier und unsere grossen plaene mit den kids auf grosses interesse in deutschland stossen!

Ich muss euch aber leider mitteilen, dass der Trip nach PE nicht in den sommerferien stattfinden kann, er wird aber auf jeden fall in den osterferein 2009 nachgeholt. es gab probleme mit der Aufsichtspflicht und der tatsache, dass wir ausserhalb der Northern Cape Province reisen wollten. das department of social services muss miteinbezogen werden, was keinem wirklich klar war, und dies ist alles nicht so einfach und schnell zu loesen. wir sind nunmal in suedafrika, wo manche dinge etwas laenger dauern und vielen der umgang mit behoerden nicht vertraut ist, bzw der auch oft nicht ganz einfach ist.

also, es tut mir leid dass ich quasi verfrueht den Spenderbrief auf die seite gestellt habe, aber im prinzip macht es ja keinen unterschied, da ich euch versichern kann, wie in meinem letzten update geschrieben, dass der trip auf jeden fall stattfinden wird.

an sich wird um ostern vieles einfacher, da der dezember in suedafrika ein unglaublich hectic und busy month ist. es ist sommer, weihnachten und alle wollen nur feiern. schoen aber auch schwierig mit den jugendlichen.

zu der verwirrung mit dem trip kamen letzte woche einige probleme die wir freiwilligen mit rebecca und dem “board” (vorstand) von thusong hatten. zufaellig geschah das genau in der zeit in der stefan und johannes von streets ev bzw sage net ev nach kimberley kamen. stefan hat wunderbar zwischen rebecca und uns vermitteln koennen und letzendlich lassen sich alle misverstaendnisse und probleme auf die kulturellen unterschiede und ansichtsweisen zurueckfuehren.

wir waren uns natuerlich darueber im klaren, dass hier andere traditionelle und kulturelle regeln gelten, jedoch wurden uns viele nicht mitgeteilt. dies fuehrte dazu, dass sich rebecca verletzt fuehlte durch unsere aktionen, wir uns durch rebeccas reaktion verletzt fuehlten. alles eine grosse verwirrung, die jetzt einigermassen geklaert ist.

das alter und respekt spielen hier einfach noch eine riesige rolle und wir gelten mit 19 bzw 20 noch nicht als erwachsene, sondern werden offiziell noch als kinder angesehen. wir muessen dies natuerlich akzeptieren, irgendwie lernen damit umzugehen, aber mir faellt es schwer nicht fuer voll genommen zu werden und kaum kritik aeussern zu duerfen, nur aufgrund meines alters, da dies eben respectlos waere.

es ist schwierig, aber ich bin mir sicher diese huerde werden wir gemeinsam meistern! wir lernen im moment einfach alle voneinander, mussen lernen den anderen besser zu verstehen, mit ihm/ihr vorsichtig umgehen und vorallem reden,reden,reden! kommunikation, das haben wir aus der vergagngenen woche gelernt, ist das ah und oh und wir werden allesamt immer besser darin!

eine neue kultur kann eben nicht nur aufregend und verzaubernd sein, sondern auch manchmal bedrueckend wirken und einen einschraenken. aber dafuer ist der interkulturelle austausch ja da. den anderen besser verstehen lernen. lernen. das tun wir alle jeden tag hier. es ist wirklich faszinierend! aber dazu an anderer stelle mehr…

so, jetzt noch ein paar bilder aus joburg.

Joana (auch SAGEnetti in Pretoria), Laura, Sipho,Christina,Lisa,Elisa und ich auf dem Dach unseres Hostels mit Blick auf Joburg!

Joana (auch SAGEnetti in Pretoria), Laura, Sipho,Christina,Lisa,Elisa und ich auf dem Dach unseres Hostels mit Blick auf Joburg!

Madiba am Sandton Centre in Joburg

Madiba am Sandton Centre in Joburg

der trip war toll, joburg ist einfach klasse!!! im naechsten eintrag merh dazu!

liebe gruesse und nochmal ein riesiges dankeschoen!

eure marieke

Verfasst von: Marieke | November 13, 2008

kurzes Update: es gibt wieder Probleme mit der Kommunikation in Thusong, daher haltet eure spenden bereit aber wartet bitte noch etwas ab, da die Sache mit dem Trip wieder in der Luft haengt. (obwohl ich persoehnlich mir sicher bin, dass wir auf jeden fall fahren.) nur ein offizielles update ;)

 

 

Aloha ihr mehr oder weniger treuen Seelen!

  

 

Im Queenspark

Im Queenspark

 

 

 

 

Mal wieder ein kurzes update aus KBY…

Hier tut sich einiges, es passiert im Moment so viel, dass ich gar nicht hinterherkomme mit dem genießen und realisieren.

Generell ist grade die Zeit der großen Jahres-ende-Examen bei allen kids, auch bei uns in der Abet (die jetzt übrigens AET heißt, Lisa und ich dachten schon auf allen Examens bögen wären Druckfehler, was auch nicht sonderlich überraschend wäre, bei dem was wir bis jetzt von Abet bzw. AET kennen ( AET: Adult Education Training)) geht das große testing los. Einige jugendliche sind überraschend gut, andere verstehen auch wenn man ihnen die Aufgabenstellung vorliest nicht was sie machen sollen und schreiben nicht nachvollziehbare Zahlen/Sätze nieder. Und so wie wir Südafrika, besonders aber noch die Abet Schule/Lehrer kennen gab’s schon vom ersten Tag der Tests interessante Vorkommnisse: gestern (Mittwoch) sollte eigentlich Afrikaans geschrieben werden, die Bögen waren aber komischer weise nicht zu finden, dann wurde eben Mathe ausgepackt. Elisa und ich rannten also einige male über das Thusong Gelände hin und her um Taschenrechner für die Testlinge zusammen zusammeln. Letztendlich wider erwarten erfolgreich!

 

Die letzten 2 Wochen waren einfach unglaublich toll! Die Wochenenden waren voll gestopft bis zum geht nicht mehr, mit viel Party (Frau muss ja auch mal die Sau raus lassen, wenn immer hyper verantwortungsbewusst und vorbildlich) und tollen Aktionen mit den Kids!

Wir waren auf 2 award giving ceremonies (für gute Noten/Sport) in Schulen und auf der „year-end“ Party der Pfadfinder, was besonders lustig war, da unsere 3 größten Clowns aus Thusong bei den Scouts sind.

Die Scouts

Die Scouts

 

 

 


Außerdem waren wir viel im Schwimmbad mit allen Kids, was einfach wunderbar ist. Jedes Mal wenn wir in der sonne liegen und den Kindern beim planschen bzw „socializing“ zugucken schwärmen wir davon, wie toll arbeiten doch sein kann!

Am vergangenen Samstag waren LoveLife Leute da und haben ein Fußball spiel organisiert, in der totalen Mittagssonne, aber sogar Mädels haben mitgespielt und es gab laute Mukke, alle hatten also spaß.

Außerdem kamen Stefan und Johannes von Streets e.V. mit ihrer Reisegruppe in Kimberley an und wir vier wurden zum Essen in eine schnieke Lodge eingeladen. Am Sonntag sollte dann der große Braii stattfinden, und wie es nun auch in Deutschland immer ist wenn solche Events geplant sind: es Regnet. Ab 3 Uhr nachmittags schüttete und Gewitterte es den ganzen Tag/Abend und unsere Grillparty fiel ein bisschen ins Wasser. Nichts desto trotz haben die Mädels ihre Tänze vorgeführt, Thusong glänzte wie ich es bis jetzt noch nicht gesehen habe, es gab Geschenke, „Lekker“ essen und alle hatten spaß. Vor allem als die älteren Herrschaften weg waren ging im Jungshaus (wo die Musikanlage stand) die Party los: die Jungs tanzten auf den Tischen und „went crazy“! "unsere" Jungs in Action

Ein toller Tag, ein Klasse Wochenende, was einen wunderbaren Abschluss mit langen Gesprächen mit Johannes und Stefan im Pub fand.

Es war schön die Interesse der meisten, die mit Stefan und Johannes reisten für Thusong zu wecken und von unserer Arbeit und unseren Erfahrungen zu erzählen. Eine spontane Idee einer Dame, den „Hut herumgehen zu lassen“ haben wir es auch zu verdanken, einen Grundstein für unsere Sommerferien Reisepläne legen zu können.

Unser Aufruf zu Spenden für unser großes Vorhaben geht jetzt erst richtig los, wir haben nämlich einen Brief aufgesetzt, um den Kids die ersten richtigen Ferien zu ermöglichen.

HIER DER LINK:

Trip nach P.E.

Vielleicht ist es einigen von uns möglich, unseren viel zu gossen und dem Sinn nicht entsprechenden Weihnachtskonsum etwas herunter zu schrauben und stattdessen den Thusong Kindern einen Blick aufs Meer und eine unvergessliche Reise zu schenken!

 

Ich lade den Spendenaufruf Brief auf den Blog, dann kann er ausgedruckt und hoffentlich weitergereicht werden.

 

Wir vier Mädels haben uns jetzt ein Wöchentliches Nachmittagsprogramm überlegt, das folgendermaßen aussehen wird:

Montag: Bible Studies mit „Granny“ (Christine) und parallel dazu Schwimmunterricht

Dienstag: Theater mit Elisa und mir

Mittwoch: Games und Sports, verschiedene Gesellschaftsspiele und Sportaktivitäten

Donnerstag: wie Montag

Freitag: Tanzen mit Christina, abends großes Meeting und anschließend DVDs gucken

Samstag: vormittags in die Bibliothek und Papier/Wolle Bastelstunde, am Nachmittag ins Schwimmbad

Sonntag: Kirche und jede zweite Woche Kino

 

Es wird wahrscheinlich noch ein paar Änderungen geben aber im Großen und Ganzen sind das die Aktivitäten die wir anbieten können und auch schon sehr drauf brennen unsere Pläne umzusetzen!

 

Ansonsten sind wir natürlich noch am „ABETten“ (ich muss mir irgendwie überlege wie ich Bruch- und Prozentrechnung erkläre! Hab ich in der Schule die ersten Jahre auch nie verstanden….liebe Lehrer ich verstehe jetzt, es war nicht nur eure Schuld ;) ) und am Holiday Programm planen.

 

Am Freitag fahren wir fürs Wochenende nach Jo’burg (Johannesburg), da am Dienstag ja Elisas Geburtstag war (geniale Tage, wir haben lange vorgefeiert und 1000 Leute kennengelernt, eine Ghost tour durch KBY gemacht, wurden aus einem Pub nach dem anderen geschmissen, haben ein bisschen zu viele „springboks“ getrunken und ein super tolles, geniales, einmaliges Geburtstagsfrühstück gemacht! Die Details erspar ich euch ^^) und am Sonntag Sipho Geburtstag hat. Die beiden sind inzwischen übrigens ein Paar. Amor schlägt irgendwie um sich hier… keine Angst, ich bin „noch“ (hahah) nicht betroffen…

 

So, jetzt reicht’s erstmal mit Infos für euch, nach dem Wochenende habe ich sicherlich wieder viel zu erzählen. Ich sollte mir nur angewöhnen nicht allzu detailliert über unsere privaten Wochenendaktivitäten zu schreiben, sonst könnte der Eindruck erweckt werden wir würden nicht arbeiten, weil zu viel Erzählraum für die Abende am Wochenende draufgehen würde. Dabei sind wir irgendwie jeden Tag meistens von morgens bis abends in Thusong… jaja…diese Arbeitswütigen, übermotivierten Volontäre…. J

Ende November kommt uns übrigens ein Volontär Kollege, Christian, aus Port Elizabeth besuchen. Natürlich (und ungelogen) auch aus Arbeitstechnischen Gründen.

Eigentlich hat alles was wir machen mit unserer Freiwilligenarbeit zu tun, da wir immer und überall wo wir uns aufhalten Promotion für Thusong, Streets e.V., SAGE Net und Weltwärts machen. Bald sollte ganz Südafrika von all dem gehört haben.

 

Genug davon jetzt,

bald gibt’s mehr, ich hoffe ich schaffe es dieses Mal die Bilder hoch zu laden.

 

Und auf keinen fall vergessen: Helft uns mit den Kids nach PE zu fahren!!!! Zeigt den Thusong Kids das Meer! Auch der kleinste Beitrag kann manchmal schon viel bewirken.

 

Habt vielen Dank, und: WEITERSAGEN!

 

Eure Marieke

 

PS: Den Spendenbrief nicht vergessen RUNTER ZU LADEN!

LINK—> Trip nach P.E.

 

PSPS: WEITERGEBEN!!!!

 

Nu’ aber jenuch…. Tuts einfach J

Verfasst von: Marieke | November 6, 2008

dumelang

Mal wieder ein toller suedafrika himmel. von unserer terasse aus fotografiert

 hallo miene lieben, nur ganz kurz, denn wir haben ja keine zeit.

der spendenlauf wird nichts, da um den anzumelden zu viele gelder noetig sind und rebecca sich querstellt. da ist sich sowieso einiges am zusammenbrauen. es laeuft sehr viel schief im moment was fuer alle beteiligten schwierig ist, jedoch gab es das proiblem anscheinend auch bei den letzten volunteers… ich will eiuch die details ersparen ^^

ansonsten sammeln wir trotzdem unbedingt geld fuer unseren Trip nach Port elizabeth im dezember!!!!!! es waere wunderbar wenn wir den kindern das meer zeigen koennten und ihr uns dabei unterstuetzen koenntet. also…weitersagen und einfach ne mail oder kommentar an mich schicken . es kommen aber natuerlich noch mehr infos.

ansonsten ist die letzten 2 wochen unheimlich viel passiert, wir haben traditionelle zeremonien miterlebt, innereien gegessen, uns ein auto (fridolin) gekjauft, mit unserem autoverkaeufer und seinen freunden gebraait, hatten eine total tolle abschiedsparty fuer gladys und eine wunderbare movie night mit den kids. das letzte wocdhenende war einfach der hammer. fuer uns und die kids.

Abschiedparty

Abschiedparty

am samstag kommen jetzt stefan und johannes mit ihrer reisegrupppe nach thusong, da gibts dann einen riesen braai. am samstag ist ein “Youth Festival” von LoveLife…. dieses wochenende wird auch mal wieder busy!

ach, ich kann euch wirklich nicht sagen wie gluecklich ich bin hier zu sein! obwohl so viele demotivierende dinge passieren sind die kids einfach der hammer und geben mir immer wieder kraft.

so, jetzt lade ich noch ein paar fotos fuer euch hoch,

alles liebe

eure marieke

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